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Kalender . Motive 2015

LifeSciences (Martin Oeggerli)

In diesem Jahr hatten wir 2 Kalender im Angebot: Siehe auch Verborgene Welten 2015 (Meckes & Ottawa)
Klicken Sie auf ein Motiv, um es sich anzuschauen.
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Rostpilze

Das Bild zeigt eine Pflanze, die von einem Rostpilz befallen worden ist. Nach der Reproduktion des Pilzes bildet dieser Fruchtkörper aus, die sich durch die Epidermisschicht der infizierten Blätter schieben und dabei dünne Sporen freisetzen. Rostpilze stellen eine gefährliche Bedrohung für Getreidemonokulturen wie Weizen, Soja etc. dar.

Raster-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 100:1
Streptokkokken-Kolonie

Die eingefärbte elektronenmikroskopische Aufnahme zeigt feligrane Ketten von Streptokokkus pneumoniae in einer Laborprobe. Obwohl einige Streptokokkusinfektionen tödlich enden können, sind viele Stämme harmlos - wie auch eine Unzahl andererer Bakterienarten, mit denen der Mensch in Symbiose lebt.

Raster-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 12.000:1
Oberfläche von einem Ei der Gemeinen Stechmücke

Die Weibchen der Gemeinen Stechmücke (Culex pipiens) legen bis zu 300 Eier in stehenden Gewässern als nachenförmigen Klumpen ab. Die kleinen Ei-Schiffchen schwimmen 2 bis 3 Tage auf dem Wasser bis ihre Larven schlüpfen. Die wasserabweisende Eigenschaft der Eioberfläche basiert auf mikroskopisch kleinen Strukturen, die eine dünne Luftschicht an sich zu binden vermögen.

Raster-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 3580:1
Samenkapseln des Drehmooses

Landpflanzen haben Lebenszyklen bei denen sich eine haploide gametenbildende (gametophyte) und eine diploide (sporophyte) Generation abwechseln. Bei den Drehmoosen (Bryopsida sp.) ist der Gametophyte die dominante Generation, was selten bei anderen Spezies vorkommt, während der Sporophyt auf der Spitze des Gametophyten wächst. Die Sporozyten bestehen aus einer Samenkapsel (Sporangium) mit tausenden von winzigen Sporen und einem Halm. Wenn der Deckel eintrocknet, schrumpft und sich die Sprungfeder öffnet, werden die Sporen freigesetzt und vom Wind verbreitet.

Raster-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 25:1
Die große Stinkbombe - oder was verursacht Schweißfüße?

Schweiß wird den ganzen Tag über ausgeschieden, um die Haut feucht und geschmeidig zu halten. Schweiß an sich ist geruchlos, er schafft aber günstige Voraussetzungen für die Vemehrung von Bakterien, die unangenehm riechende Substanzen produzieren. Die gleichen Arten sind als natürlicher Bestandteil der menschlichen mikrobiellen Flora der Haut vorhanden, aber eher in niedriger Anzahl. Einige Schuhe und Socken können die Verdunstung hemmen und liefern damit die perfekte Umgebung für das Gedeihen der übel riechenden Schweißfußbakterien. Da unsere Füße mehr Schweißdrüsen haben als jede andere Körperregion, beginnen sie in der Regel als erste ihren unangenehmen Geruch zu verbreiten.

Raster-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 10.500:1
Kelchblatt der Heidekrautblüte

Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme des Kelchblattes einer Blüte der Heidekrautpflanze (Erica sp.). Unzählige Pflanzen haben wasserabweisende, sich selbstreinigende Oberflächenstrukturen entwickelkt, die sie vor Schaden bei starken Regenfällen bewahren. Vom Menschen nachgeahmte Strukturen dieser Art hätten nützliche Anwendungsfelder in unserem täglichen Leben, in der Landwirtschaft und der Industrie. Der Wissenschaftszweig Bionik hat sich diesem Ziel schon seit etlichen Jahren verschrieben.

Raster-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 470:1
Schuppen eines Schmetterlingflügels

Schmetterlingsflügel (Lepidoptera sp.) sind mit einer Art Staub bedeckt, der sich scheinbar leicht abkratzen lässt. Unter dem Mikroskop kann man erkennen, dass dieser Staub aus kleinen, symmetrischen Ziegeln besteht, die einander wie Dachziegel überdecken. Diese Dachziegel haben sich während der Evolution aus Haaren entwickelt.

Raster-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 300:1
Fütterwerkzeuge einer Mückenlarve

Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme des Mundbereichs einer Mückenlave (Familie Culicidae). Die zusammengeballten Haare (in violett) stellen Fütterungswerkzeuge dar, die zur Filterung von Wasser verwendet werden. Die Larven halten damit Algen, Bakterien und andere Mikroorganismen zurück, von denen sie sich ernähren.

Raster-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 990:1
Blatt einer Olivenpflanze

Das Blatt einer Olivenpflanze (Olea europaea) ist von Trichomen (Haaren) bedeckt - Strukturen, die an dachziegelartig übereinandergestülpte Regenschirme erinnern. Die Funktion der Trichomen besteht darin, Schatten zu spenden und Wasser zurückzuhalten. Sie sind auch in der Lage, Wasser wieder zu recyceln, welches bei der Atmung durch die Spaltöffnungen (Stoma) verloren gegangen ist.

Raster-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 450:1
Blutgerinnung

Die Abbildung zeigt menschliche (Homa sapiens) Blutzellen 120 Sekunden nach Beginn der Blutgerinnung. Hat die Blutgerinnung einmal begonen, wird unverzüglich ein Netz von Fibrinfäden aufgebaut, welches hilft die Wunde zu verschließen und damit letztendlich die Blutung stoppt. Die Zellen, die Sie hier sehen, stammen vom Bildautor selbst.

Raster-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 20.000:1
Ei des Zebrafalters

Die Eier von Insekten bilden erstaunliche Oberflächenstrukturen aus. Bedingt durch die allerorts lauernden Gefahren, legen Insekten eine Vielzahl von Eiern ab und umgeben sie mit einer dicken Schale. Um die Versorgung der embryonalen Raupen mit Sauerstoff während ihrer Entwicklung zu gewährleisten, haben Schmmetterlinge ein System von untereinander netzwerkartig verknüpften Poren geschaffen, die wunderschöne Ornamente ausbilden - das sogenannte aeropyle System. Auf der Abbildung posiert das Ei eines Zebrafalters mit seiner außergew¨hnlich eindrucksvollen Oberflächenmusterung.

Raster-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 93:1
Maiglöckchen Pollen

Common Snowdrop (Galanthus nievalis) is a typically wind pollinated plant. In early spring, the plant grow from bulbs -sometimes directly through snow- to open just a single flower. Pollen are oval shaped with a smooth surface.

Raster-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 1050:1
Pollen der Japanischen Zeder

Pollenkörner mit Ubisch-Körpern (gelbe Punkte). Die Pollenkörner stammen von der Japanischen Zeder (Cryptomeria japonica). Sie können starke allergische Reaktionen hervorrufen (allergischen Schnupfen). Wenn sie mit dem Nasenausfluss in Berührung kommen, ändert sich ihre Konformation, dabei werden Allergene im Innern der Pollenkörner und der Ubischkörper freigesetzt.

Raster-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 1.380:1
© copyright Martin Oeggerli, Micronaut
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