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Kalender . Motive 2015

Verborgene Welten (Meckes & Ottawa)

In diesem Jahr hatten wir 2 Kalender im Angebot: Siehe auch LifeSciences 2015 (Martin Oeggerli)
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Brackwespe

Aphidius colemani ist eine Blattlaus-Schlupfwespe, die Läuse mit ihrem Legestachel ansticht und darin ein Ei ablegt. In sieben Tagen entwickelt sich in der Blattlaus die Larve. Nach Absterben der Blattlaus (Mumie) und weiteren sieben Tagen Verwandlungszeit schlüpft das erwachsene Tier.

Raster-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 660:1
Tollkirsche

Ein Blatt der Tollkirsche (Atropa belladonna) wurde mittels Gefrierbruchtechnik gespalten. So ist ein Blick ins Innere der Chloroplasten möglich. Im Zentrum der Chloroplasten sitzt ein Stärkekorn, umgeben von der Schichtstruktur (Thylakoide), der eigentliche “Sonnenreaktor” der Pflanze.

Raster-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 60.000:1
Parasitärer Pilz

Der Schimmelpilz (Beauveria bassiana ) befällt Mücken. Bereits die im Wasser lebenden Larven können von diesem Pilz befallen werden. Daher wird versucht, die Pilze gezielt zur Dezimierung von Stechmücken einzusetzen. Die weißen Pilzhyphen im Bild wachsen auf dem Fühler einer Anopheles-Mücke.

Raster-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 2.200:1
Bromelie

Bromelien (hier Guzmania jazz) leben als Epiphyten in mittel- und südamerikanischen Regenwäldern. Zum Sammeln von Wasser sind ihre Blätter wie ein Trichter ausgebildet. Auf der Blattoberfläche finden sich schuppig ausgebildete Blatthaare, mit denen die Pflanzen Wasser aufnehmen.

Raster-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 1.650:1
Helicobacter pylori

Das gramnegative, pathogene Stäbchenbakterium Helicobacter pylori besiedelt den menschlichen Magen und Zwölffingerdarm. Das Bakterium wurde erst 1983 entdeckt und 1989 als Krankheitskeim identifiziert. Es ist für 75% aller Magenschleimhaut-Entzündungen und praktisch alle Zwölffingerdarmgeschwüre verantwortlich.

Raster-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 60.000:1
Leishmania

Leishmaniose ist eine parasitäre Erkrankung von Wirbeltieren. Sie wird von Sand- oder Schmetterlingsmücken übertragen. 18 unterschiedliche Arten von Leishmaniose existieren nahezu überall auf der Welt. Das Spektrum reicht von der selbstausheilenden Hautleishmaniose bis zu tödlichen Verläufen mit innerem Organbefall. Hier sind drei Leishmanien und zwei Erythrozyten zu sehen

Raster-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 25.000:1
Grosses Zweiblatt

Drei Samen des Großen Zweiblatts (Orchidee, Listera ovata). Die Samen von Orchideen sind nur noch auf eine Hülle und den in ihr liegenden Embryo reduziert. Dadurch sind sie extrem klein und leicht und können über große Strecken durch den Wind verbreitet werden. Allerdings fehlen ihnen aufgrund der geringen Größe Nährstoffe, und sie sind zum Keimen auf eine Symbiose mit Pilzen angewiesen.

Raster-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 440:1
Lymphozyt

Dieser Ultradünnschnitt durch einen Lymphozyten zeigt eine fortschreitende Zellteilung. Der Zellkern hat sich bereits aufgelöst und die Chromosomen sind kondensiert (rot). Mitochondrien sind ebenfalls gut zu erkennen (gelb), das endoplasmatische Retikulum ist violett gefärbt.

Transmissions-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 25.000:1
Nachtkerzen

Die Nachtkerzen (Oenothera), ursprünglich in Nord- und Südamerika beheimatet, gehören zur Familie der Nachtkerzengewächse. Hier ist die Oberfläche eines Pollenkorns der Nachtkerze zu sehen, mit charakteristischen Fäden, die die Pollen in Paketen zusammenhalten und vermutlich die Anhaftung an Insekten unterstützen.

Raster-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 11.000:1
Tabakblatt

Der wilde Tabak (Nicotiana attenuata) kommt im Südwesten der USA vor, häufig nach Feuern in Kiefern- oder Wacholder-Wäldern. Tabak ist ein Nachtschattengewächs, das in seinen Wurzeln das Alkaloid Nikotin produziert, in die Blätter einlagert und sich so vor Fraßfeinden schützt. Hier ist eine Blattrippe mit Drüsenhaaren zu sehen.

Raster-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 600:1
Proteus mirabilis

Das stäbchenförmige Bakterium Proteus mirabilis ist ein typischer Bewohner der Darmflora (Enterobakterium). Es ist am ganzen Körper begeißelt und sehr beweglich. Im Darm ist es ungefährlich, kann jedoch bei immungeschwächten Personen Harnwegsinfekte, Pneumonien und Sepsis hervorrufen.

Transmissions-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 80.000:1
Springschwanz

Die Haut der nur 1mm kleinen Springschwänze ist bemerkenswert. Erst bei starker Vergrößerung zeigt sich der komplexe Aufbau aus Waben und aufliegenden Dreiecken. Bei dieser einheimischen, kräftig pinkfarbenen Art treten sogar noch Höcker auf.

Raster-Elektronen-Mikroskop, Vergrößerung 3.300:1
© copyright O. Meckes & N. Ottawa, eye of science
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