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Calendar . Subjects 2007

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Heilpflanzen: Pfefferminze (Menta Piperita).

Das Bild zeigt die Randzone eines jungen Blatts mit Drüsenhaaren (weiße Kugeln). In diesen kugeligen Behältern wird das ätherische Öl der Pflanze gespeichert. Die Pfefferminze findet als Heilpflanze, vor allem bei Beschwerden der oberen Atemwege, Anwendung.

Scanning Electron Microscope, magnification 700:1
Insekten: Käfer: Bombardierkäfer (Brachynus spec.).

Der Bombardierkäfer ist ein auf der ganzen Welt verbreiteter Laufkäfer. Bei Bedrohung spritzt er ein bläuliches, ätzendes Gas mit puffendem Geräusch aus. Bei größeren Käfern ist diese Explosion deutlich hörbar.

Scanning Electron Microscope, magnification 200:1
Botanik: Cistaceae: Zistrose (Cistus albidus).

Die vor allem im Mittelmeerraum verbreiteten Cistaceae sind Sträucher und Ziersträucher mit kurzlebigen, auffälligen Blüten. Die hier gezeigte Blattoberfläche ist mit Drüsen- und Sternhaaren überzogen, um vor Fressfeinden und Austrocknung zu schützen.

Scanning Electron Microscope, magnification 600:1
Bakterien: Enterobacteriaceae: Escherichia coli.

E. coli ist ein wichtiges Darmbakterium bei Mensch und warmblütigen Tieren. Beim Eindringen in Wunden oder Organe, die nicht zum Verdauungstrackt gehören, kann E. coli Entzündungen hervorrufen. E. coli ist ein in der Gentechnologie sehr häufig verwendetes Bakterium.

Transmission Electron Microscope, magnification 80,000:1
Insekten: Wanzen: Eier.

Das Bild zeigt ein Eigelege einer Wanze auf einer Himbeere. Die Larven sind bereits geschlüpft. Insekten legen ihre Eier meist gezielt auf Pflanzen ab, die dem Nachwuchs als erste Nahrung dienen. Deutlich ist auch die Behaarung auf der noch unreifen Himbeere zu erkennen.

Scanning Electron Microscope, magnification 140:1
Zoologie: Spinnentiere: Milbe.

Die einheimische rote Samtmilbe ist eine Laufmilbe, ca. 4 mm groß und lebt in oberen Bodenschichten. Sie ernährt sich vorwiegend von Insekteneiern. Milben mit ihren vier Beinpaaren werden zu Spinnentieren gezählt.

Scanning Electron Microscope, magnification 180:1
Botanik: Pollen: Sonnenblume (Compositeae, Helianthus annus).

Das Bild zeigt fünf ausgereifte Pollenkörner. Die stachlige Oberfläche dient der besseren Haftung an den Haaren von Insekten. Deutlich zu sehen sind auch die drei Keimstellen zwischen den Stacheln. Pollen sind die Träger der männlichen Erbsubstanz.

Scanning Electron Microscope, magnification 4,000:1
Urinsekten: Collembola, Springschwänze.

Diese bodenbewohnenden 1-2 mm kleinen Insekten besiedeln verschiedene Bodenschichten und ernähren sich von Pflanzensubstanz, Bakterien und gelegentlich carnivor. Mit Hilfe eines zur Sprunggabel umfunktionierten Schwanzes können die Tiere mehrere Zentimeter hoch springen.

Scanning Electron Microscope, magnification 800:1
Myxomyceten (Schleimpilze): Metatrichia floriformis, Sporen und Capillitium.

Auf dem Bild sind an haarfeinen Fasern (Capillitium) hängende Sporen zu sehen. Das Capillitium windet sich beim Austrocknen spiralig auf und schleudert so Sporen aus. Schleimpilze sind eine eigenständige Organismengruppe, die in einer Zelle Millionen von Zellkernen beherbergen.

Scanning Electron Microscope, magnification 7500:1
Medizin: Immunsystem: Makrophagen im Abwehrkampf gegen eine Mikrofilarie.

Das Bild zeigt den Angriff von Zellen des Immunsystems auf die Larve eines Fadenwurms. Diese Filarien können unterschiedliche Parasitosen wie z.B. Flussblindheit oder Elephantiasis auslösen. Die meisten Filarien werden durch Mücken übertragen oder gelangen durch die Haut in die Lymph- oder Blutbahnen.

Makroaufnahme, magnification 7500:1
Insekten: Ameise (Formica spec.).

Die hier gezeigte Ameise ist von Larven des kleinen Leberegels befallen und hat sich in einen Grashalm verbissen. Auf Grund eines Mandibelkrampfes verharrt die Ameise bis sie von einem Wiederkäuer (Schaf, Reh) gefressen wird. In diesem reifen die Larven dann zu einem Leberegel heran.

Scanning Electron Microscope, magnification 100:1
Botanik: Wasserschlauch (Utricularia)

Diese fleischfressende Pflanze lebt in nährstoffarmen Gewässern. Kommen kleine Krebschen oder Insekten dem Fangkorb zu nahe, werden sie mittels eines von der Pflanze erzeugten Wassersoges in den Korb gesaugt. Weltweit gibt es 120 Arten des Wasserschlauchs.

Scanning Electron Microscope, magnification 2000:1
© copyright O. Meckes & N. Ottawa, eye of science
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